Ausbildung zum Betrieblichen Präventionscoach mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation.
- Norma Sachse

- 1. März
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. März

Viele sprechen über Prävention. Im Alltag bleibt sie dann trotzdem oft unbeachtet: zwischen Termindruck, Personalmangel und dem ständigen Reagieren auf das, was gerade brennt.
Prävention mit Substanz: TÜV Rheinland geprüft. Bevor Menschen ausfallen, muss Prävention greifen.
Genau hier kommt der "Betr. Präventionscoach" zum Einsatz. Er schaut nicht erst hin, wenn Belastungen schon zum Problem geworden sind, sondern früher. Er sensibilisiert, ordnet ein, stößt sinnvolle Schritte an und hilft dabei, Gesundheit im Unternehmen nicht nur zu besprechen, sondern im Alltag wirksam zu verankern. So wird aus einem wichtigen Thema endlich etwas, das Mitarbeitende tatsächlich spüren.
Inhalt
Der Hintergrund: Warum der Betr. Präventionscoach entwickelt wurde.
Was ein Betr. Präventionscoach im Unternehmen wirklich bewirkt.
Die Rolle des Betr. Präventionscoachs im Unternehmen:
Aufgabe | Rolle | Ziele
Persönlicher Mehrwert des Betr. Präventionscoach:
Persönliche Weiterentwicklung | Karrieremöglichkeiten | Zusammenfassung
Ausbildungsinhalte Kurzfassung
Kooperationspartner TÜV Rheinland | Voraussetzungen für die Ausbildung
Termine 2026/2027
Exklusive Ausbildungslocation
Anmeldeformular | Download
Flyer | Kompaktinfo | Download
Fazit | Was viele unterschätzen
1. Der Hintergrund: Warum der "Betr. Präventionscoach" entwickelt wurde.
Wenn die Stimmung kippt, steigen die Fehlzeiten und die "Montags-Bettkantenentscheidung" steigt.
In meinen unzähligen Seminaren mit weit über 5000 Teilnehmenden hat sich über viele Jahre hinweg immer wieder ein sehr ähnliches Bild gezeigt. Je häufiger ich diese Rückmeldungen hörte, desto deutlicher wurde mir, dass wir in vielen Unternehmen nicht über Einzelfälle sprechen, sondern über ein strukturelles Problem.
Wenn in einem Seminar durchschnittlich 20 Personen aus unterschiedlichen Unternehmen sitzen, berichten mir in der Regel 16 Teilnehmende, dass die Stimmung in ihrem Unternehmen mies bis sehr schlecht ist.
Gleichzeitig liegt die AU-Quote dort häufig zwischen etwa 10 und 18 Prozent. Manche Teilnehmende schilderten sogar Quoten von 18 bis 20 Prozent.
Unter solchen Bedingungen wird schnell deutlich, wie schwer es ist, eine Produktion oder auch andere betriebliche Abläufe dauerhaft reibungslos aufrechtzuerhalten.
Im Durchschnitt beurteilten etwa zwei Seminarteilnehmende die Stimmung in ihrem Unternehmen als mittelmäßig, jedoch mit klarer Tendenz ins Negative. In diesen Fällen lag die AU-Quote meist bei 8 bis 10 Prozent.
Lediglich ein bis zwei Teilnehmende berichteten von einer wertschätzenden und psychosozial gesunden Unternehmenskultur. Dort wurde der Umgang durch Führungskräfte als respektvoll und unterstützend erlebt, die Stimmung im Unternehmen als gut bis sehr gut beschrieben und die AU-Quote lag bei nur 3 bis 4 Prozent.
Auf meine Rückfragen hin wurde von fast allen Betroffenen sehr klar benannt, worin die Ursachen gesehen werden: in einer mangelnden psychosozialen Führungsqualität durch direkte Führungskräfte. Hinzu kam häufig eine fehlende Transparenz seitens der Geschäftsleitung. Genau daraus entstehen Unruhe, Ängste und nicht selten auch Mobbing.
Machen sie sich selbst ein Bild.

Vor diesem Hintergrund ist eine sogenannte „Montags-Bettkantenentscheidung“ für viele Beschäftigte durchaus nachvollziehbar.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, dass Menschen krank zur Arbeit gehen sollen. Es geht vielmehr um die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen gerne, motiviert und innerlich stabil arbeiten können.
Arbeit braucht Bedingungen, in denen Menschen sich ernst genommen, sicher und wertgeschätzt fühlen.
Übereinstimmend beschrieben nahezu alle betroffenen Teilnehmenden, dass sie deutlich motivierter und engagierter wären, wenn mit ihnen und der gesamten Belegschaft transparenter, ehrlicher, wertschätzender und fürsorglicher umgegangen würde.
Dann würde eine "Montags-Bettkantenentscheidung" in vielen Fällen gar nicht erst in Betracht gezogen.
Genau aus dieser Erkenntnis ist die Ausbildung zum Betrieblichen Präventionscoach entstanden!
Ich habe diese Aus- und Weiterbildung entwickelt, weil ich in meiner Arbeit immer wieder erlebt habe, dass Unternehmen zwar häufig auf Symptome reagieren, aber die eigentlichen psychosozialen Ursachen zu selten gezielt in den Blick nehmen. Dabei entscheidet genau dieser Bereich oft darüber, ob Menschen gesund, engagiert und langfristig leistungsfähig im Unternehmen bleiben.
Die Aus- und Weiterbildung zum Betrieblichen Präventionscoach wird durch den Kooperationspartner TÜV Rheinland mit geprüfter Qualifikation ergänzt und bestätigt.
Der Fokus liegt zu 50 Prozent auf der Entwicklung einer betrieblichen Präventionsstrategie und Präventionskultur im Unternehmen. Vermittelt und geschult werden grundlegende Methoden zur psychosozialen Veränderung sowie zur Planung, Strukturierung, Umsetzung und Evaluation qualitätsgesicherter Präventionsprojekte im Unternehmen.
Was dabei besonders wichtig ist:
Gesetzliche Grundlagen der Betr. Gesundheits- /Präventionspolitik und dem Arbeits-/ Gesundheitsschutz
Entwicklung einer tragfähigen betrieblichen Präventionsstrategie
Aufbau einer wertschätzenden und gesundheitsförderlichen Präventionskultur
Vermittlung grundlegender Methoden zur psychosozialen Veränderung im Unternehmen
Planung, Strukturierung, Umsetzung und Evaluation qualitätsgesicherter Präventionsprojekte
praxisnahe Ansätze für mehr Motivation, mehr Bindung und mehr psychosoziale Stabilität im Betrieb
Reha-/Teilhaberecht und Gestaltung der Arbeitssysteme
Maßnahmenplanung in der Beratung mit Kostenminimierung durch gesetzliche Grundlagen

2. Was ein "Betrieblicher Präventionscoach" im Unternehmen wirklich bewirkt.
Betriebliche Präventionscoaches erkennen Belastungen früh, setzen gezielte Maßnahmen an und tragen dazu bei, dass Mitarbeitende gesünder, stabiler und arbeitsfähig bleiben. Sie verbinden Fachwissen mit konkretem Handeln im Unternehmensalltag.
Das bedeutet: hinschauen, bevor Belastungen eskalieren. Wahrnehmen, wenn Stress zunimmt, Spannungen im Team entstehen oder erste Warnsignale sichtbar werden. Einordnen, was Mitarbeitende, Führungskräfte und Teams gerade brauchen. Und dann gezielt Impulse setzen, damit Prävention nicht erst beginnt, wenn der Druck längst zu hoch ist.
Belastungen und gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennen
Betriebliche Präventionscoaches nehmen Entwicklungen wahr, bevor sie sich verfestigen, und helfen dabei, Belastungen frühzeitig in den Blick zu nehmen.
Gespräche anstoßen und Orientierung geben
Sie schaffen Raum für Klärung, bringen wichtige Themen ins Gespräch und geben dort Orientierung, wo Unsicherheit oder Handlungsbedarf entsteht.
Mitarbeitende und Führungskräfte für gesundes Arbeiten sensibilisieren
Sie stärken das Bewusstsein dafür, was Menschen im Arbeitsalltag gesund hält und wie ein achtsamer Umgang mit Belastungen gelingen kann.
Präventive Maßnahmen begleiten und mitentwickeln
Sie unterstützen dabei, passende Ansätze zu entwickeln und sorgen mit dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant, sondern im Alltag wirksam umgesetzt werden.
Stress- und Konfliktthemen früher in den Blick nehmen
Sie erkennen Spannungen und Belastungsmuster früh und tragen dazu bei, dass schwierige Entwicklungen rechtzeitig aufgefangen werden können.
Gesundheit im Unternehmen sichtbarer und wirksamer machen
Sie helfen dabei, Gesundheit stärker im Unternehmensalltag zu verankern und aus einem wichtigen Thema eine spürbare Praxis zu machen.
Krankheitsbedingte Kosten reduzieren
Sie bewirken, dass Belastungen früher erkannt und präventive Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. So tragen sie dazu bei, krankheitsbedingte Ausfälle zu verringern, Mitarbeitende zu entlasten und Kosten im Unternehmen zu senken.
3. Die Rolle des Betr. Präventionscoachs im Unternehmen:
Aufgabe | Rolle | Ziele
AUFGABEN:
Frühzeitiges Erkennen von gesundheitlichen Belastungen im Betrieb (physisch und psychisch)
Beratung von Mitarbeitenden und Führungskräften
Unterstützung bei Stress-, Konflikt- und Gesundheitsproblemen
Mitwirkung bei Prävention und Gesundheitsmaßnahmen
Reduzierung krankheitsbedingter Kosten
ROLLE:
Neutraler Ansprechpartner für Mitarbeitende und Führungskräfte
Bindeglied zwischen Mitarbeitenden, Führungskräften, BGM, Schwerbehindertenvertretung und Betriebsrat
Unterstützer für gesundes Arbeiten im Unternehmen
ZIELE:
Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Belegschaft erhalten
Krankheitsausfälle reduzieren
Arbeitsplätze langfristig sichern
Motivation und Betriebsklima verbessern
Koordinationsstelle für externe Psycho-/Sozialpartner
4. Persönlicher Mehrwert des Betr. Präventionscoach:
Pers. Weiterentwicklung | Karrieremöglichkeiten | Zusammenfassung
PERSÖNLICHE WEITERENTWICKLUNG:
Erweiterung der eigenen Kompetenzen (auch privat sehr wertvoll).
Eine sinnvolle Tätigkeit mit hoher Wirkung. Sie tragen dazu bei, dass Mitarbeitende gesünder arbeiten können.
Höheres Ansehen im Unternehmen. Dadurch entsteht ein breites Netzwerk, was die eigene Position stärkt.
Diese Fähigkeiten sind für jede Führungs- oder Beratungsrolle wertvoll.
Entwicklung intern: Leitung BGM, HR-Berater für Gesundheit und Prävention, Führungskraft im Personalbereich etc.
Entwicklung extern: Selbständiger Coach und Trainer, Berater für BGM, Trainer für Stress- und Konfliktprävention etc.
LANGFRISTIGER KARRIEREWERT:
Die Themen Gesundheit, Prävention und Arbeitsfähigkeit werden immer wichtiger, z.B. wegen: steigender psychischer Belastung, älter werdender Belegschaften oder dem Fachkräftemangel.
ZUSAMMENGEFASST:
Der Betr. Präventionscoach mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation ist eine Ausbildung auf hohem Niveau. Sie bietet eine persönliche Weiterentwicklung, mehr Einfluss im Unternehmen, eine sinnhafte Tätigkeit mit Menschen und neue Karrierewege.
5. Ausbildungsinhalte Kurzfassung
MODUL 1
Gesetzliche Grundlagen der Betr. Gesundheits- und Präventionspolitik |
Arbeits- und Gesundheitsschutz
MODUL 2
Aufgaben des Betr. Präventionscoach, Reha-/ Teilhaberecht und Gestaltung der Arbeitssysteme. Maßnahmenplanung in der Beratung mit Betroffenen.
MODUL 3
Information und Kommunikation im Beratungsprozess bei der betrieblichen Alltagsroutine und bei den externen Trägern. Bedarfsorientierte Kommunikation im Beratungsprozess und bei Verhandlungen.
MODUL 4
Entwicklung einer betrieblichen Präventionsstrategie /-kultur im Unternehmen. Grundlegende Methoden zur Veränderung, Planung, Strukturierung, Umsetzung und Evaluation qualitätsgesicherter Präventionsprojekte im Unternehmen.
MODUL 5
Umsetzung und Beratung einer Präventionskultur in der Betr. Gesundheitspolitik und der Prüfungspräsentation. Praxisteil zur Zertifizierung und Präsentation in der mündlichen Prüfung durch den TÜV Rheinland.
Zu den detaillierten Inhalten
6. Kooperationspartner TÜV Rheinland | Voraussetzungen für die Ausbildung
Zu den detaillierten Inhalten

7. Termine 2026/2027
Modul 1 / 28.06. - 03.07.2026 | Modul 2 / 16.08. - 21.08.2026 |
Modul 3 / 04.10. - 09.10.2026 | Modul 4 / 22.11. - 27.11.2026 |
Modul 5 / 14.02. - 19.02.2027
8. Ausbildungslocation
Die richtige Lernlocation entscheidet darüber, wie gut Inhalte wirklich ankommen. Ein inspirierendes Umfeld fördert Konzentration, Austausch und Motivation – und macht aus ihrer Qualifizierung zum Betr. Präventionscoach eine echte Erfahrung. Für unsere Ausbildung ist Köln/Hotel Mondial deshalb der perfekte Ort. Zentral gelegen, bestens erreichbar per Auto oder Bahn und mit einem Umfeld, das Raum für Austausch und neue Perspektiven schafft.
Zwischen Dom, Rhein und Kölner Flair entsteht genau die Mischung, die Lernen leicht macht: inspirierend, entspannt und gleichzeitig voller Energie.

9. Anmeldeformular
Link: Zum Anmeldeformular

10. Flyer | Kompaktinfo
Link: Zum Flyer

11. Fazit | Was viele unterschätzen
Ein Betrieblicher Präventionscoach ist keine Zusatzleistung – sondern eine Investition in die Zukunft des Unternehmens.
Er stärkt die Gesundheit der Mitarbeitenden, reduziert Ausfälle, ist Bindeglied zwischen BGM und Arbeits-/Gesundheitsschutz, sorgt für mehr Stabilität, Motivation und Leistungsfähigkeit im Team, sowie in der kompletten Belegschaft.
NUTZEN FÜR IHR UNTERNEHMEN:
Reduzierung von krankheitsbedingten Ausfällen und langfristigen Fehlzeiten
Praxisnahe Präventionsmaßnahmen, die direkt im Arbeitsalltag umgesetzt werden können
Erfüllung gesetzlicher Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz (z.B. psy. Gefährdungsbeurteilung)
Sensibilisierung für psychische Gesundheit im Unternehmen
Frühzeitiges Erkennen von Stress- und Belastungsfaktoren im Arbeitsalltag
Unterstützung von Führungskräften im Umgang mit belasteten Mitarbeitenden
Stärkung der psychischen Widerstandskraft (Resilienz) von Mitarbeitenden und Führungskräften
Verbesserung der Zusammenarbeit im Team und des Betriebsklimas
Stärkung der Leistungsfähigkeit und Motivation der Belegschaft
Zugang zu gesetzlichen Fördermitteln
Nutzung vorhandener Gesundheitsbudgets
Fachkundige Steuerung des BEM-Prozesses
Mit einer TÜV Rheinland geprüften Qualifikation werden sie zum zertifizierten Betr. Präventionscoach und erweitern Ihr berufliches Profil um ein zukunftsstarkes Kompetenzfeld.
Besonders attraktiv: Sie schließen die Qualifikation mit einem Zertifikatsabschluss ab. Das schafft Vertrauen, unterstreicht Ihre Fachkompetenz und erhöht Ihre Chancen, sich im Bereich Prävention und Gesundheit klar zu positionieren.
Machen sie sich jetzt zur entscheidenden Kraft für Gesundheit, Prävention und Sicherheit in Ihrem Unternehmen – mit der TÜV Rheinland geprüften Qualifikation zum betrieblichen Präventionscoach.


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